Aktualisiert am: 13. Februar 2018 * Lesezeit: ~ 21 Min.

13 – Offenbarung 13 – ein Blick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft (Teil 2/2)

Im ersten Teil dieses Beitrags ging es um das Tier, der katholischen Kirche und um seinen Zeichen. Des Weiteren ging es um dem Tier aus der Erde, die Vereinigten Staaten von Amerika. Nun gilt es zunächst das Zeichen zu identifizieren.

Das Zeichen der katholischen Kirche

Neben Lästerung gegen Gott nun im folgenden ein paar weitere Zitate der römisch-katholischen Kirche, die „Zeiten und Gesetz“ betreffen:

„Der Papst hat die Macht, Zeiten zu ändern, Gesetze aufzuheben und alles außer Kraft zu setzen – sogar die Gebote Christi“⁴

„Natürlich erhebt die Katholische Kirche den Anspruch, für diese Änderung verantwortlich zu sein (…) und diese Änderung ist ein ZEICHEN ihrer kirchlichen Macht und Autorität in religiösen Angelegenheiten.“⁵

„Der Sonntag ist das ZEICHEN unserer Autorität. Die Kirche steht über der Bibel und die Verlegung der Sabbatfeier beweist diese Tatsache!“⁶

„Der Sonntag ist nicht auf die Bibel gegründet, sondern auf Tradition, und ist ganz klar eine katholische Einrichtung.“⁷

„Die Bibel sagt: Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Die katholische Kirche sagt: Nein, durch meine göttliche Macht setze ich den Sabbat ab und gebiete dir, den ersten Tag der Woche heilig zu halten. Und schau! Die gesamte zivilisierte Welt beugt sich in Ehrerbietung nieder vor dem Gebot der heiligen katholischen Kirche.“⁸

„Die Katholische Kirche hat über 1000 Jahre, bevor es einen Protestanten gab, kraft ihrer Göttlichen Sendung, den Tag vom Sonnabend auf Sonntag geändert. Wir sagen kraft ihrer göttlichen Sendung, weil Er, der sich selbst „Herr des Sabbats“ nannte, sie mit seiner eigenen Vollmacht zu lehren ausgestattet hat.“⁹

Eigentlich könnte ich nun abschließen, die Katholische Kirche wurde als das Tier identifiziert und hat die Frage nach dem Zeichen selbst aufgelöst. Sie beschreibt den Tag als Zeichen. Ursprung war die Prophezeiung Daniels in Kapitel 7 Vers 25. Zeiten und Gesetz. Und da das vierte Gebot das Sabbatgebot ist, passt es in zweierlei Hinsicht: Tag (Zeiten) und Gesetz (Gebot). In 3.Mose 26,2 sprach Gott „Haltet meine Sabbate und habt Ehrfurcht vor meinem Heiligtum. Ich bin der HERR.“ „Heiligtum“ wird in anderen Kapiteln und Übersetzungen auch mit Gottesdienst übersetzt. Nebenbei sei erwähnt, ich trau mich fast nicht das folgende Zitat zu zeigen, dass die RKK diesen Tag allein für sich beansprucht hat:

„Die meisten Christen gehen davon aus, Sonntag sei der biblische Anbetungstag. Dem entgegen erklärte die katholische Kirche, dass sie die christliche Anbetung vom biblischen Sabbat (Samstag) auf den Sonntag verlegt hat und dass es unaufrichtig und eine Leugnung katholischer Autorität ist, diese Änderung mit der Bibel zu begründen. Wenn der Protestantismus seine Lehren allein auf die Bibel gründen will, sollte er samstags anbeten“¹⁰

„Die Kirche verlegte die Beobachtung des Sabbats auf den Sonntag kraft der göttlichen, unfehlbaren Autorität, (…) der Protestant, welcher die Bibel als alleiniger Führer des Glaubens beansprucht, hat keine Berechtigung zur Beobachtung des Sonntags!“¹¹

Sicher ist heute die römisch-katholische Kirche in Zeiten der Ökumene davon abgewichen, allein auf den Tag zu beharren. Doch fand ich diese Aussagen dennoch interessant und war froh, dass ich die Quelle noch in den Weiten des Internets gefunden habe.

Ist der Sabbat nun wichtiger als die anderen Gebote?

An dieser Stelle muss ich einen kurzen Stopp einlegen. Denn ich höre nun schon etliche protestieren, dass in der Bibel dass Vierte Gebot nicht höher ist als die anderen. Das stimmt auch, aber es ist ein Gebot der Autorität. Entweder der Autorität des Tieres – der katholischen Kirche, oder der Autorität Gottes – der Schöpfer dieser, unserer Erde. Zu der Tatsache das die römisch-katholische Kirche den Tag geändert hat, kommt hinzu, dass sie Gebote ändern musste. Deshalb werden sich bestimmt schon die ganze Zeit einige Leser fragen: „dass 4. Gebot ist doch gar nicht der Ruhetag, sondern „Ehre Vater und Mutter“. Aber die katholische Kirche musste Gebote ändern und anpassen, damit das katholische System mit den ganzen Heiligen, Götter der Heiden und eben den Ruhetag (Anbetung der Heidengötter) in die 10 Gebote passte. Die evangelische Kirche hatte dies damals einfach übernommen. Hier habe ich eine Grafik hinterlegt, die das verdeutlicht.

Nun ein paar Gedanken dazu, eine Art „oft gestellte Fragen“ aus dem Bereich

Es gibt Bibelverse, die bei einfacher, wortwörtlicher Betrachtung den Anschein erheben, gegen den Sabbat zu sprechen. Zum Beispiel Kolosser 2,16-17 „So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate, (17) die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.“ oder Hebräer 4,7 „so bestimmt er wiederum einen Tag, ein »Heute«, indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie es gesagt worden ist: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht!«“. Beide Verse des Neuen Testaments beschreiben etwas völlig unterschiedliches. Im Kolosser-Text geht es um die Opferfeste/ Opferdienste den Alten Testaments und bezieht sich auf Hesekiel 45,17, die nur ein Schatten für Jesus als Opfer sind, nicht um den wöchentlichen Sabbat. Dies zeigt, dass Sabbat in der Mehrzahl „Sabbate“ geschrieben steht. Der wöchentliche Sabbat ist der einzige Sabbat unter den Festen, der nicht mit dem Opferdienst in Verbindung stand. Ein kurzes Video zur Erklärung findet sich hier. In dem Zusammenhang ist auch interessant, dass Paulus laut Apostelgeschichte 18,8 selbst den Tag gehalten hat und an diesen Tag in der Synagoge predigte. Und Hebräer gibt die Antwort sogar selbst, wenn man einmal den ganzen Abschnitt liest. Hier muss man unbedingt auch Vers 3-4 und 9-11 einbeziehen. Wenn ich jeden Tag mit Christus lebe, lebt er in mir, dann ist es mir ein Bedürfnis seinen Tag anzunehmen. Vers 9-11a: „Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten; denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleichwie Gott von den seinen. So wollen wir denn eifrig bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen.

Auch gibt es den Glauben, dass Jesus kam um die Gebote aufzuheben. Doch diese Antwort gab er in der Bergpredigt selbst (Matthäus 5,17-19): „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! [Das heiß um sie zu halten oder vorzuleben, siehe auch Joh.15,10] Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.“

Auch sagte Jesus in 1. Johannes 5,3 „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ Und zu Johannes sagte ein Engel als ihm in der Offenbarung die Zukunft gezeigt wurde „Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.“ (Offenbarung 22,14). Vorsicht, hier gibt es andere Übersetzungen außerhalb der Schlachter 2000 und der alten Luther, die von weißen Kleidern statt von den Geboten sprechen. Da wird ein anderer Sinn herein gebracht, den ich im Bibel-Ratgeber genauer erklärt habe.

Jesaja 58,13-14a „Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt; wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen [Tag] des HERRN ehrenwert; wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge erledigst und nicht dein Geschäft treibst, noch nichtige Worte redest; dann wirst du an dem HERRN deine Lust haben.

Typologisch passt auch folgender Vers aus Jesaja 4,1 „An jenem Tag werden sieben Frauen einen Mann ergreifen und sagen: Wir wollen selbst für unser Brot und für unsere Kleider sorgen; lass uns nur deinen Namen tragen, nimm unsere Schmach hinweg!“ Übersetzt in unserer Zeit heißt das, dass „eigentlich“ reine Gemeinden auf einmal für sich selbst sorgen wollen. Sie wollen ihre eigene Gerechtigkeit und das eigene Wort (eigene Auslegung die nicht weh tut), aber sie wollen den Namen „Jesus“ tragen. Ein „Wohlfühlevangelium“. Die Bibel ist einfach faszinierend, wie damals schon Ereignisse aus heutiger Zeit vorhergesagt wurden.

Ich möchte mit folgenden Gedanken abschließen

Viele Christen wissen um die oft endlosen Debatten um den Sabbat/ Sonntag und meinen das der Hebräer-Text dazu aufruft, dass der Tag egal sei. Dass etwas anderes gemeint ist, habe ich aufgezeigt. Es ist eine Frage der Autorität und ob ich bereit bin, alle 10 Gebote halten zu wollen.

Man kann also festhalten, dass Jesus in Matthäus 22,37-38 Gebot 1-4 zusammen fast in „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande. Dieses ist das große und erste Gebot“ und Paulus in Römer 13,9-10 Gebot 5-10 „Denn die [Gebote]: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren« – und welches andere Gebot es noch gibt -, werden zusammengefasst in diesem Wort, nämlich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

Dies brachte Jesus auch in dem Gleichnis in Matthäus 25,35ff zum Ausdruck: „Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet;….“ Es umfasst die Nächstenliebe, Gebot 5-10.

Das ganze Gesetz ist gültig, nicht nur 5 oder 9 Gebote, aber auch nicht nur das 4. Gebot. Auch bin ich nicht durch alleinigen abarbeiten der Gebote gerecht, sondern aus Gottes Gnade und Gerechtigkeit. Ohne Liebe nützt es nichts. Ohne Liebe kann ich weder Gebot 1-4 halten, noch 5-10. Nur durch die Liebe wird aus „du sollst“ ein „du wirst“ und es ist ein Bedürfnis kein Zwang und kein Gesetz welches mich in meinem Leben einschränkt oder an Vorgaben fesselt. Und beziehen wir die Bergpredigt mit ein, so ist es ohne Gnade und Gerechtigkeit aus Glauben fast gar nicht mehr möglich. Es sagt aber nicht, dass es nicht möglich ist oder gar die Gebote nur eine Art Richtschnur darstellen die es gilt in Betracht zu ziehen.

Schlussendlich soll die Sabbat-Frage auch nicht im Streit enden, wie Römer 14,5-6a mahnt: „Dieser hält einen Tag höher als den anderen, jener hält alle Tage gleich; jeder sei seiner Meinung gewiss! (6) Wer auf den Tag achtet, der achtet darauf für den Herrn, und wer nicht auf den Tag achtet, der achtet nicht darauf für den Herrn.“ Dies bedeutet nicht, dass es egal ist. Aber es soll auch nicht über Gewissensfragen gestritten werden, wie das ganze Kapitel 1-11 zeigt. Der Sabbat wurde um den Menschenwillen geschaffen (Markus 2,27). Wir sollten ihn so nehmen wie Gott sich das einmal gedacht hat – nicht darum streiten!

…nun weiter in Offenbarung 13

Werden nur Sabbathalter erlöst?

Das Zeichen seiner Autorität haben wir nun identifiziert. Der Ruhetag. Leider ist ist immer wieder zu lesen, dass nur Sabbathalter erlöst werden. Doch das stimmt so nicht! Was ist mit all den Menschen die nie etwas vom Sabbat gehört haben oder es nicht erkannten? Auch Luther erkannte den Sabbat nicht. Ist er deshalb verloren? Sicher nicht. Die katholische Kirche warf ihm das sogar vor. Sie sagte ihm, wenn er allein die Bibel als Grundlage nehmen will, soll er auch den Sabbat halten. Schließlich geht die Verlegung auf das Jahr 321 zurück, als alle Heiden christianisiert wurden. Sie beteten am Sonntag ihre Götter an. Und da zu dieser Zeit ca. 75% Heiden waren, war es einfacher den Tag zu verlegen. Aber er erkannte es dennoch nicht, sein Fokus lag damals auf ganz andere Missstände. Und genau darum geht es. Wer es erkennt und dennoch nicht tut, der läuft Gefahr. Wenn ich weiß ich soll meinen Nächsten nicht bestehlen und tu es trotzdem, ist es ganz sicher eine Übertretung. Natürlich wankt das Beispiel, niemand muss erst erkennen, dass er nicht stehlen soll. Und tue ich es nicht aus Liebe, so nützt es mir auch nichts.

Offenbarung 13 – Was hat das mit der USA zu tun?

Offenbarung 13 - ein Blick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Wie bereits beschrieben entstand die USA um 1798, als das Tier eine tödliche Wunde erhalten hat. Genauer gesagt, ab 1776 bis ins 19. Jahrhundert hinein. In die USA siedelten sich viele Flüchtlinge aus Europa an, die vor religiöser Verfolgung fliehen mussten. Das passt auf die Beschreibung mit dem Lamm, dass für einen reinen Glauben steht. Doch mehr und mehr wird die Verfassung der USA geändert bis in die heutige Zeit. Heute müssen bereits wahrhaftig gläubige Menschen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie etwas gegen Homosexualität sagen. In einigen Staaten und Kanada steht darauf sogar eine Gefängnisstrafe! Nach und nach werden biblische Grundlagen verworfen.

Wenn die Bibel von einem Bild spricht, so ist ein Abbild, ein Spiegel gemeint. Die katholische Kirche wird sich über die Politik der USA wieder Macht verschaffen. Dass der Papst vor der UN-Vollversammlung im September 2015¹ sprach, ist ein deutliches Zeichen. Auch das er sich ständig in politische Angelegen einmischt. Und wenn wir den Petersdom in Rom und das Kapitol in Washington D.C. betrachten, sehen wir förmlich ein Abbild. Die Website „catholicworldreport.com“ überschrieb einen Beitrag² mit „Life in “Little Rome,” in the heart of Washington, D.C.“, zu deutsch, Leben im kleinen Rom im Herzen von Washington D.C. . Eine andere Seite³ „Washington DC: The Little Rome in America“, also „Washington – das kleine Rom in Amerika“. Es gab auch weitere, politische Persönlichkeiten, die genau diesen Wortlaut verwendeten. Ich glaube nicht das dies zufällig so ist…

Ja, in der Vergangenheit fiel es schwer dem prophetischen Wort Glauben zu schenken. Gerade die protestantische Macht der USA soll einmal ihre Werte aufgeben? Doch seit den 60er Jahren, mit dem ersten katholischen Präsidenten John F. Kennedy, wurden die Beziehungen wieder mit dem Vatikan diplomatisch aufgenommen. Vermutlich musste er sterben, weil er dennoch strikt gegen einer Verbindung zwischen Kirche und Staat war, die bis heute in der Verfassung festgelegt ist. Donald Trump hingegen ist dafür offen, will stärker mit der katholischen Kirche zusammen arbeiten, wie er einmal sagte. Leider habe ich die Quelle nicht mehr… Schon heute fließt aus den Vereinigten Staaten mehr Geld in Roms Kassen als in den eigenen Haushalt oder an einer anderen Stelle der ganzen Welt. Nur spricht davon keiner, wenn man ständig Trump´s Spruch „America First“ hört. Und die Geschichte wird sich wiederholen. Über Hintertüren wird es wieder einen Zusammenschluss zwischen Kirche und Staat geben. Vielleicht sogar wie im Mittelalter? Das Kapitel beschreibt es in dieser Richtung…

Vom Kaufen und Verkaufen

Wer nicht das Zeichen des Tieres annimmt, so heißt es, kann nicht mehr kaufen oder verkaufen. Hier kann man sehr viel Spekulieren, wie das aussehen wird. Deshalb lehne ich mich hier auch nicht so weit aus dem Fenster. Aber ich gehe davon aus, das der Verlust von Bargeld hier mit in Erwägung gezogen werden sollte. Immer mehr Länder führen Obergrenzen ein oder stellen komplett auf Kreditkarte, Handyzahlung oder biometrisch um. Ich habe Berichte über asiatische Restaurants gesehen, wo komplett ohne Bargeld bezahlt wird, sogar das Trinkgeld. Selbst die Straßenhändler haben komplett auf Handyzahlung via QR-Code umgestellt. Wenn man also selbst das tägliche Brötchen nicht mehr Bar bezahlen kann und darauf angewiesen ist das digitale Zahlungsmittel stehts freigeschaltet sind, ist das schon ein Druckmittel. Wie das nun alles in Verbindung mit dem Zeichen aussehen wird bleibt offen und jede Auslegung ist pure Spekulation.

Die Zahl 666

Zeichen-666Hier gibt es auch etliche Meinungen. Interessant das Satanisten diese Zahl gern als Symbol verwenden, während es von Atheisten ins lächerliche gezogen wird. Dazu auch nur ein paar kurze Sätze. Die Zahl stand auf der Münze Roms. Des Weiteren kann sie errechnet werden. Und zwar aus dem Wort „Vicarius Filii Dei“. Dies ist der gern verschwiegene Titel des Papstes. In Beantwortung einer Leserumfrage erwiderte die katholische Zeitschrift „Our Sunday Visitor“ vom 18.4.1915: „Die päpstliche Mitra (Tiara) trägt folgende Aufschrift: VICARIUS FILII DEI. Das ist lateinisch und heißt Stellvertreter des Sohnes Gottes“.

Was für eine Anmaßung! Der Zahlenwert kann so wie auf der Abbildung errechnet werden. Hinweis: U und V haben im lateinischen denselben Zahlenwert.

Das folgende Schlusszitat überlasse ich noch einmal der römisch-katholischen Kirche, publiziert in „Catholic Mittor, 02.09.1893“

„Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst.“ Kein heute lebender Protestant hat bis jetzt dieses Gebot befolgt, sondern vorgezogen, eher der schon erwähnten „abfallenden Kirche“ zu folgen, als seinem Führer, der Bibel, die von Genesis bis Offenbarung nichts anderes lehrt. Wie der Katholik sein Urteil in geistlichen Dingen bedingungslos und mit vorbehaltlosem Vertrauen der Meinung seiner Kirche unterstellt, so anerkennt auch der Protestant keinen anderen Führer als die Bibel. Sie ist für ihn die Stimme Gottes, die durch seinen einzigen inspirierten Führer zu ihm spricht.

Im Alten Testament wird 126 Mal auf den Sabbat hingewiesen, und alle diese Texte bringen harmonisch den Willen Gottes zum Ausdruck der gebietet, den siebten Tag zu halten, weil Gott ihn zuerst gehalten und für alle verpflichtend gemacht hat als „einen ewigen Bund“. Wann und wo hat Gott den Tag der Anbetung verändert? Insofern es keinen Hinweis auf eine solche Veränderung im Alten Testament noch in der Praxis des jüdischen Volks gibt (…) müssen wir das Lehrbuch des christlichen Zeitalters, nämlich das Neue Testament, nach dem Gebot Gottes fragen, das den alten Sabbat, oder Sonnabend, aufhebt. Da die Bibel der einzige von Bibelchristen anerkannte Führer ist und man im Alten Testament keine Veränderung des Tages finden kann (…) ist der reformierte Christ sicherlich verpflichtet, in den Seiten des Neuen Testamentes den neuen göttlichen Befehl aufzuzeigen. Während Jesus unveränderlich diesen Tag (Sonnabend) hielt, finden wir in seinem ganzen Lebensbericht auch nicht eine Andeutung, dass er ihn zu ändern wünschte. Seine Apostel und persönlichen Freunde liefern uns ein eindrucksvolles Beispiel ihrer gewissenhaften Beobachtung dieses Tages nach seinem Tode. Somit ist es unmöglich, im Neuen Testament auch nur den geringsten Einspruch des Heilands oder seiner Apostel gegen den ursprünglichen Sabbat zu finden, sondern im Gegenteil, eine völlige Zustimmung zur ursprünglichen Einrichtung.

Daher ist die Schlussfolgerung unausweichlich (…) das der Bibel-Protestant nichts vorbringen kann, um seine Feier des Sonntags anstelle des Sabbats zu verteidigen. Der am Anfang eingesetzte und immer wieder durch Mose und die Propheten bestätigte Sabbat ist niemals aufgehoben worden. Er gehört zum Sittengesetz, von dessen Heiligkeit kein Buchstabe noch Tüpfelchen hinweg genommen worden ist. (Matthäus 5,18)

Zitiert wurde von Bischöfen der Methodist-Episkopal-Kirche im Hintenbrief der „New York Herald“ in 1874.

Schlussgedanke

Die Bibel beschreibt das Zeichen an der rechten Hand oder der Stirn, weshalb sich der RFID-Chip auch so durchgesetzt hat. Doch ist dies nur symbolisch gemeint. Hinter der Stirn sitzt das Gehirn, etwas weiter darunter das Herz. Es ist eine Herzensentscheidung sich voll und ganz für Jesus zu entscheiden. Und so geht es auch in Offenbarung 14,1-5 weiter:

„Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die trugen den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben. (2) Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel wie die Stimme vieler Wasser und wie die Stimme eines starken Donners; und ich hörte die Stimme von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. (3) Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebendigen Wesen und den Ältesten, und niemand konnte das Lied lernen als nur die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft worden sind von der Erde. (4) Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben; denn sie sind jungfräulich [rein]. Diese sind es, die dem Lamm nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm, (5) und in ihrem Mund ist kein Betrug gefunden worden; denn sie sind unsträflich vor dem Thron Gottes.“

Die 144.000, eine Symbolische Zahl, stehen vor Gott. Diese tragen den Namen des Vaters auf ihrer Stirn – im Herzen. Sie haben sich nicht der unreinen Kirche oder unreinen Lehren hingegeben. Dies wird hier mit „die sich mit Frauen nicht befleckt haben; denn sie sind jungfräulich [rein].“ beschrieben. Sie haben sich an Gottes Vorgaben gehalten. Nicht nur einen bestimmten Tag, sondern auch die übrigen Gebote beachtet. Sie haben Nächstenliebe gelebt und haben sich Gott hingegeben.

[Übersicht Bibelfokus]


Fußnoten
¹ https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article146832122/Papst-mahnt-vor-UN-Vollversammlung-Schutz-der-Umwelt-an.html
² http://www.catholicworldreport.com/2017/12/19/life-in-little-rome-in-the-heart-of-washington-d-c/
³ http://saltandlighttv.org/blogfeed/getpost.php?id=65870
⁴ Decretal De Translant, Espiscop. Cap.
⁵ Brief vom 28.10.1895, C.F. Thomas (Kanzler von Kardinal Gibbson)
⁶ Catholic Record, 01.09.1923
⁷ Catholic Record, 17.09.1893
⁸ Vater T. Enright, President Redemptorist Callege
⁹ Catholic Mirror, 23.09.1893
¹⁰ www.immaculateheart.com/maryonline > Diese Seite gibt es nicht mehr, aber ich habe im Archive die Kopie gefunden. Falls diese Seite nicht mehr geht, bitte melden. Ich habe auch eine komplette Kopie der Seite: http://web.archive.org/web/20011030181947/http://www.immaculateheart.com:80/MaryOnLine/html/apologetics.html
¹¹ The Question Box – The Catholic Universe Bulletin, S.4, 14.08.1942

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