Aktualisiert am: 13. Februar 2018 * Lesezeit: ~ 7 Min.

02 – Gottes Erlösungsplan mit uns Menschen #1

Es ist eine wundervolle Botschaft. Gott hat einen Plan mit mir. Gott, der Schöpfer dieser Erde, die keineswegs durch Zufall entstanden ist. Doch wie sieht dieser Erlösungsplan aus? Gottes Erlösungsplan ist global für alle Menschen, muss aber auf persönlicher Ebene verwirklicht werden. Doch wie? Wie schaut Gottes Erlösungsplan speziell für mein Leben aus?

Gott will, dass keiner verloren geht

Gottes Erlösungsplan mit uns Menschen #1Jeder Mensch wurde mit einer freien Entscheidung geschaffen. Jeder ist selbst für sein Leben verantwortlich und entscheidet selbst – ein Leben mit oder ohne Gott. Die ersten Menschen die dies getan haben, waren Adam und Eva. Sie entschieden sich gegen Gottes Anweisungen, gegen das Vertrauen zu Gott. Die Folgen waren zum Beispiel, der Verlust ihrer Gerechtigkeit vor Gott. Das heißt, dass reine Verhältnis zu Gott und ihren reinen Charakters. Die Auswirkung war der Tod (1.Mose 3) und die Ausweisung aus dem Paradies. Seitdem kommen alle Menschen mit einer sündhaften Neigung zur Welt (Psalm 51,7) und sind der Vergänglichkeit unterworfen (Psalm 90,10).

So ist unser Leben. Auch wir haben oft zu wenig Gottvertrauen und wandeln nicht in der Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen. Die Folge ist, dass wir den Tod verdient haben (Römer 5,12/ 6,23a), denn ob bewusst oder unbewusst, sündigt der Mensch immer wieder und übertritt Gottes Gebote. Doch das ist nicht Gottes Plan, denn er möchte uns alle retten und ewiges Leben geben.

1.Timotheus 2,4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Johannes 3,16  Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Römer 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Gott ergriff die Initiative

Es gibt einen Ausweg aus der Misere. Gott selbst hat seinen einzigen Sohn auf dieser Erde gesandt und ihn für uns Menschen geopfert (Römer 5,6-8). Dies war der größte Liebesbeweis, den er uns erwiesen hat. Doch wie können wir nun Gottes Erlösung erfahren? Es sind einzelne Schritte nötig. Zuerst die Wahrheit über Gott den Vater und seinen Charakter bedingungsloser Liebe, die Wahrheit über seinen Sohn Jesus Christus und dessen Weg der Erlösung. Des weiteren die Wahrheit über uns selbst: Jeder Mensch ist als Sünder geboren und schuldig geworden vor Gott und in Folge dessen verloren. Laut Bibel können wir Menschen aus uns selbst auch nichts an dieser Tatsache verändern.

1.Timotheus 2,3-6 Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. [Das ist] das Zeugnis zur rechten Zeit.

Römer 3,22-24 …nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied;denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnadeaufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Gott ergreift oft die Initiative und versucht Menschen von der Wahrheit zu überzeugen (Johannes 16,8-11). Viele Menschen werden in Krankheit angesprochen, andere in Leid, wieder andere mit ganz aktuellen endzeitlichen Themen. Jeder Mensch ist anders empfänglich für Gottes Wort (Hiob 33,14-30). Doch verhärtet sich das Herz, wird es für Gott immer schwerer hindurch zu dringen. Der direkte Weg zu Gott ist, wenn wir Jesus durch die Bibel sprechen lassen (Johannes 5,39/ 17,3). Oft benutzt Gott aber auch Menschen in unserer Umgebung oder sogar durch neue Medien (1. Johannes 1,1-3). Für Gott ist kein Ding unmöglich (Lukas 1,37), der Mensch muss nur offen für ihn sein. Dadurch lernen wir Jesus Christus kennen und vertrauen und lieben ihn. Wir sollen Jesus als unseren Herrn und Erlöser annehmen und nachfolgen sowie gehorchen (Johannes 1,123,36).

Die Anstrengungen des Menschen sind nutzlos und führen in die Sackgasse

Schon zu jeder Zeit gab es Sackgassen, Wege die nicht zu Christus führen. Viele Juden wie auch andere Menschen (der heutigen Zeit), versuchten mit guten Werken und eigenen Leistungen ans Ziel zu kommen. Dabei lassen sie Christus außen vor.

Römer 10,2-3 Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

Römer 9,30-33 Was wollen wir nun sagen? Dass Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, und zwar die Gerechtigkeit aus Glauben, dass aber Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht hat. Warum? Weil es nicht aus Glauben geschah, sondern aus Werken des Gesetzes. Denn sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!

(Erklärung: „Gerechtigkeit“ bedeutet in den Briefen von Paulus, ein reines Verhältnis zu Gott zu haben)

Weitere Sackgassen sind ein falsches Verständnis der Schrift, wie die „Bußwerke“ der Katholischen Kirche oder ein „frommes Leben“ eines Christen, welches aus Willen oder guter Erziehung, jedoch ohne Liebe zu Christus geführt wird. Davon spricht auch das Gleichnis aus Lukas 18,9-14. Auch Bräuche und Opfer heidnischer Völker oder verschiedener Religionen wie die fünf religiösen Pflichten der Moslems, führen nicht zu Gott.

Auf dieser Art und Weise kommt man nicht mit Gott ins Reine. Die Folgen sind entweder Selbstgerechtigkeit (wie bei den Pharisäern) oder Verzweiflung. Jeder Mensch muss zuerst zu der Einsicht kommen, dass er von Natur aus Sünder ist, wie bereits beschrieben (Römer 3,9-20 / 23-24) und an unserem Zustand nichts ändern können (Jeremia 13,23).

Ohne Jesus sind wir Bankrott!

Die Güte Gottes führt uns zu Sinnesänderung, wenn wir auf das Leben und der Reinheit Jesus Christus sowie der Erlösung am Kreuz schauen.

Römer 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Auch wenn ich nicht wieder mit der Sündhaftigkeit des Menschen anfangen will, so muss doch die Erkenntnis zuerst da sein. Auch, dass wir aus eigener Kraft nichts dagegen tun können. Erst dann, kann Gott sein Erlösungswerk beginnen. Jesus begann seinen Predigtdienst mit der Botschaft: „und (er) sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!” (Markus 1,15). „Buße“ heißt nicht, dass etwas gebüßt werden muss. Es beschreibt die Umkehr zu Gott, also eine Sinnesänderung. Unsere Grundeinstellung muss ich ändern. Dies geschieht in einer Bekehrung.

Apostelgeschichte 3,19 So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen.

Unser ganzes Leben ändert sich vor einem Leben ohne Gott und falschen Wegen und Lebensführungen. Dies erwartet Gott demnach auch von uns. Fortan laufen wir nicht mehr von Gott davon, sondern suchen eine Beziehung mit ihm. Motivation ist das feste Vertrauen auf Jesus Christus und dem Evangelium, wie eine Siegesbotschaft nach gewonnener Schlacht.

→ Weiter zum zweiten Teil der frohen Botschaft…

 


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