Aktualisiert am: 1. März 2018 * Lesezeit: ~ 12 Min.

Gesundheit – reine und unreine Tierarten in der Bibel

Beim Thema „reine und unreine Tierarten“ rollen viele mit den Augen und schimpfen einerseits auf die Moslime und anderseits auf Juden. Doch bereits zuvor war es Thema in der Bibel, wenn es da auch später erst niedergeschrieben wurde. Die Bibel ist sehr eindeutig mit den Tierarten, die der Mensch essen kann. Wobei man nicht vergessen sollte, dass der Mensch wie jedes Lebewesen, gar kein Fleisch sondern rein vegetarische Kost essen sollte. Bibel machen durchaus Sinn und sind auch prüfbar.

Rein und unrein, Sinn oder Unsinn?

Man muss sagen, die Bibel ist sehr eindeutig mit den Tierarten, die der Mensch essen kann und welche nicht. Doch der Mensch weiß es oft besser und muss dann mit den Folgen leben, die meist erst Jahrzehnte auftreten. Oder ist diese Aussage völliger Unsinn?

Gesundheit: reine und unreine Tierarten in der Bibel

3.Mose 11,2-3 Das sind die Tiere, die ihr essen dürft von allen Tieren auf Erden: Alles, was ganz gespaltene Klauen hat und wiederkäut unter den Tieren, dürft ihr essen.

Das wäre also die Kuh/ Rind, Ziege, Schaf, die ganzen Bock-Arten und sogar die Giraffe. Weiter heißt es dann:

3.Mose 11,4-8 Aber von den Wiederkäuern und denen, die gespaltene Klauen haben, sollt ihr die folgenden nicht essen: das Kamel; denn obgleich es wiederkäut, hat es doch keine gespaltenen Klauen; darum soll es für euch unrein sein; ebenso den Klippdachs; denn obgleich er wiederkäut, hat er doch keine gespaltenen Klauen; darum soll er für euch unrein sein; und den Hasen; denn obgleich er wiederkäut, hat er keine gespaltenen Klauen; darum soll er für euch unrein sein. Ferner das Schwein; es hat ganz gespaltene Klauen, aber es ist kein Wiederkäuer; darum soll es für euch unrein sein. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, auch ihr Aas nicht anrühren, denn sie sind für euch unrein.

3.Mose 11,20-31 Jedes geflügelte Kleingetier, das auf vier Füßen geht, soll für euch ein Greuel sein. Nur diese dürft ihr essen von dem geflügelten Kleingetier, das auf vier Füßen geht: die oberhalb ihrer Füße zwei Schenkel haben, mit denen sie über den Erdboden hüpfen können. Von diesen dürft ihr essen: alle Arten der Arbeh-Heuschrecke, alle Arten der Solham-Heuschrecke, der Hargol-Heuschrecke und der Hagab-Heuschrecke. Aber alles [übrige] geflügelte Kleingetier, das auf vier Füßen [geht], soll für euch ein Greuel sein. Auch alles, was auf seinen Tatzen geht unter den Vierfüßlern, soll für euch unrein sein; jeder, der ihr Aas anrührt, wird unrein sein bis zum Abend. Auch diese sollen für euch unrein sein von dem Gewimmel, das auf der Erde kriecht: Das Wiesel, die Maus, die verschiedenen Eidechsenarten; der Gecko, die Mauereidechse, die Letaa-Echse, der Salamander und das Chamäleon. Diese sollen für euch unrein sein unter allem, was kriecht.

Weitere Verse zu Fische und Geflügel dann weiter unten zu den passenden Themen. Nun beschreibt die Bibel nicht, warum dies so sein soll. Deshalb nun ein Blick in die heutige Wissenschaft, die auf fantastischer Weise die Bibel bestätigt.

Unreine Land-Tiere

  • Das Kamel ist ein Wiederkäuer und hat gespaltene Hufen, doch es ist unrein. Warum? Das Kamel ist ein Wüstentier. Nach der Schöpfung gab es keine Wüste (alles war sehr gut), es hat sich den rauen Gegebenheiten angepasst und muss sehr lange ohne Wasser und Futter auskommen. Es sammelt sehr viele Mengen an Fett in dem Buckel. Da es in der Wüste recht warm ist, müsste es viel Wasser durch Schwitzen verlieren, was es aber nicht tut. Denn das Kamel erhöht einfach seine Körpertemperatur. Außerdem ist es in der Lage, Harnstoffe zurück zu halten. Dadurch gelangen aber Giftstoffe in den Körper, weshalb das Kamel unrein ist.
  • Der Klippdachs hat keine gespaltene Hufe, kaut aber wieder. Er frisst jedoch seinen eigenen Kot zur Verdauung. Außerdem hat er keine konstante Temperatur was eine unterschiedliche Gärung verursacht.
  • Der Hase muss auch seinen Kot fressen, da er es für die Verdauung nötig hat. Da er die Nahrung gewissermaßen zwei mal aufnimmt, hat er wesentlich mehr Giftstoffe in sich.
  • Auch das Pferd hat es nötig, seinen eigenen Kot zu essen. Nur wenn es hochwertiges Getreide bekommt, muss es keinen Kot fressen, erhält dann auf dem Weg alle nötigen Stoffe. Es hat somit auch höhere Giftstoffwerte im Fleisch.
  • Das Schwein ist ein Allesfresser, egal was, egal welche Qualität. Es enthält also wesentlich mehr Giftstoffe als alle anderen Tiere. Es hat die Eigenschaft, Viren und Parasiten leicht den Menschen zu übertragen. Außerdem kann man beim Schwein das Fett nicht meiden, auch wenn es abgeschnitten wird. Es verursacht u.a. Haut- und Gelenk-Krankheiten.
  • Das Eichhörnchen frisst Saat, aber wenn er keine findet, frisst es auch Aas, somit sind die Giftstoffe wieder höher.
  • Reptilien, Frösche sind Kaltblüter die ihre Nahrung nur bei einer bestimmten Temperatur verdauen können. Weicht diese ab, entstehen mehr Giftstoffe.
  • Katze, Hund. Klar, welcher Mitteleuropäer würden die liebsten Haustiere essen. In Asien schaut das leider anders aus. Doch sie sind unrein weil sie Fleischfresser sind, wie alle Raubtiere.

Essen kann man nach Bibel nur Pflanzenfresser mit einem Vormagen, wie beispielsweise die Kuh, Schaf, Ziege, …

Unreine Wasser-Tiere

3.Mose 11,9-12 Diese [Tiere] dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt: Alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen. Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat, im Meer und in den Flüssen, unter allem [Getier], das sich in den Wassern regt, und von allem, was im Wasser lebt, das soll für euch ein Greuel sein. Ein Greuel sollen sie für euch sein; von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen. Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen für euch ein Greuel sein.

  • Der Hai/Rochen. Diese Tiere Leben im Meer, wo es sehr viel Salz gibt. Der Salzgehalt im Blut ist jedoch nur ein Drittel davon. Fische mit Flossen und Schuppen können das Meerwasser mit hohen Salzgehalt trinken und entsalzen und es über den Kiemen wieder ausscheiden. Aber nicht der Hai. Ihn fehlen bestimmte Enzyme in den Kiemen. Der Hai trinkt das Wasser nicht. Aber wie jedes Lebewesen produziert er auch Harnstoffe. Diese Giftstoffe scheiden wir eigentlich aus. Der Hai und der Rochen jedoch nicht, er hält den Harnstoff zurück. Er muss schlussendlich Harnstoffe bis ans Limit erhöhen, bis die Konzentration im Blut höher ist als die Osmolarität im Wasser. Durch Osmose wird dem Meer Wasser entzogen, die der Hai aufnimmt. Der Hai ist also mit Harnstoffen förmlich vergiftet, was ihn nicht schadet. Wenn also in Asien (…) gern die Flossen als Delikatesse gegessen wird, ist das nicht nur extrem ungesund, sondern auch eklig. Wer gern Harnstoffe zu sich nehmen will, kann das sicher billiger haben und erhält auch einen pikanten Geschmack…
  • Gliederfüßer wie Garnelen, Krebse, „Meeresfrüchte“ sind Aasfresser und daher Unrein.
  • Thunfische haben Schuppen, die man aber einfach wegwischen kann. Es ist grenzwertig, ob er rein oder unrein ist. Hier könnte also jeder selbst entscheiden. Jedoch hat der Thunfisch eine Besonderheit, die mir den Appetit genommen hat. Wenn man den frischen Fisch öffnet und das Fleisch ansieht, ist alles soweit OK. Aber beim genaueren hinsehen (nicht nachher in der Dose sichtbar), sieht man zig tausend Blasenwürmer, die farblich wie das Fleisch aussehen. In den Blasen befindet sich Harnstoff, was den pikanten Geschmack des Thunfisches ausmacht…

Kurz gesagt: Aasfresser haben gar keine Schuppen, reine fische jedoch schon.

Probleme der Umgebung im Meer

TBT als Anstrich an Schiffen, verhindert das Algen und Muscheln an Schiffen festsetzen. Das Problem, es handelt sich hierbei um einen hochgradigen Giftstoff, der die Meere vergiftet. Fische nehmen das auf, somit auch der Mensch. Der Giftstoff gelangt ins Fett und wird in Krankheiten wenn wir weniger essen oder Fieber haben vom Körper aufgenommen (Verbrennung von Fett). Somit helfen Medikamente deutlich schwächer als sie müssten.

In Fische reichert sich toxisches Quecksilber an. Der Ursprung ist die industrielle Verschmutzung der Meere. Eine Quecksilbervergiftung hat viele Krankheiten zur Folge.

Verschmutzung durch Atom: März 2011 kam es zu einer Naturkatastrophe in Fukushima, hervorgerufen durch einem Erdbeben. In 3 Blöcken kam es zur Kernschmelze. Durch große Mengen an radioaktiven Stoffen, wurden Luft, Erde und Wasser kontaminiert. Alle Fische leiden durch der extrem hohen Strahlung und man sollte keinen Fisch aus betreffenden Fanggebieten verzehren. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Stoffe heute noch ungehindert ins Meer fließen! Darunter fallen die Fanggebiete im Pazifischen Ozean: 61, 67, 71, 77, 81, 87, 88. Behörden und Wissenschaftler spielen dies herunter da es um viel Geld geht und begrenzen diese max. auf die 61 und 67. Aber hält sich eine Strömung an einem vorgegebenen Fanggebiet?

Wir sehen hier sehr deutlich, dass auch reiner Fisch heute nicht mehr unbedingt gut ist. Ich denke immer an Jesu Zeiten und den Fischern oder der Speisung der 5000. Doch die heutige Zeit hat nicht mehr viel mit dieser Zeit zu tun. Der Mensch gibt sich Mühe, alles kaputt zu machen – er sägt den Ast ab, auf dem er sitzt…

Unreine Vögel

3.Mose 11,13-19 Von den fliegenden [Tieren] aber sollt ihr diese verabscheuen; man soll sie nicht essen, weil sie ein Greuel sind: Den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Weihe und die Habichtarten, alle Rabenarten, den Strauß, die Eule, die Möwe und die Falkenarten; das Käuzchen, den Kormoran, den Ibis, die Ohreneule, den Pelikan, den Aasgeier, den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus.

Diese Tiere essen Fleisch und sind aus diesem Grund unrein. Unrein sind alle Karnivoren, also Vögel die andere Tiere fressen. Das Problem der heutigen Zeit: was bekommen Hühner heute zu fressen? Ist das immer vegetarisch? Leider nicht. Vielleicht hilft es, da auf BIO zurück zu greifen.

Blut essen

Die Bibel spricht sich eindeutig dagegen aus:

3.Mose 17,12-14 Darum habe ich den Kindern Israels gesagt: Keine Seele unter euch soll Blut essen; auch der Fremdling, der unter euch wohnt, soll kein Blut essen. Und wenn ein Mensch von den Kindern Israels oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, ein Wild oder einen Vogel erjagt, die man essen darf, der soll ihr Blut ausfließen lassen und mit Erde bedecken; denn [es ist] das Leben allen Fleisches; sein Blut gilt für sein Leben.

3.Mose 7,26-27 Ihr sollt auch kein Blut essen in allen euren Wohnungen, weder von Vögeln noch vom Vieh; jeder, der irgendwelches Blut isst, soll ausgerottet werden aus seinem Volk!

Apostelgeschichte 15,20 sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.

Warum? Eine Erklärung ist hier direkt enthalten. Es ist das „Leben des Fleisches“. Ein weiterer Grund: im Blut werden auch die Giftstoffe transportiert die das Tier aufgenommen hat. Und wenn das Tier erstickt wird, ist auch im Fleisch Blut, was dann wiederum beim Essen aufgenommen wird.

Der Ursprung liegt nicht bei den Juden

Viele die etwas über den Reinheitsvorschriften hören, packen dies in die jüdische Ecke. Googelt man danach, fallen einen auch nur viele jüdische Informations-Quellen auf. Doch ist dies wirklich der Ursprung? Laut Bibel nicht! Gehen wir ganz zum Anfang der Bibel, in 1.Mose 7,2.

Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen.

Noah soll je 7 reine Tiere-Paare und je 1 unreines Tier-Paar in die Arche nehmen. Die 7 als vollkommene Zahl Gottes. Dies war lange bevor es die ersten Juden gab, die sich erst vor ca. 2000 Jahre vor Christus im heutigen Israel verbreitet haben.

Dass es reine und unreine Tiere gibt, muss eine Folge des Sündenfalls sein. Den Gott schuf alle Lebewesen und Pflanzen, die ganze Erde „sehr gut“.

Quelle: Ich habe keine Zoologie studiert. Wesentliche Erklärungen habe ich einen Vortrag von Dr. Prof. Walter Veit entnommen, der in der Zoologie zu Hause war. Die Recherchen zu dem Beitrag haben mich sehr bereichert. Weitere Informationen kann man auch bei „Zentrum der Gesundheit“ nachlesen.


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