Die kalte Jahreszeit beginnt und damit auch die Grippe-Zeit. Wobei ich den Eindruck habe, dass inzwischen das ganze Jahr Grippe- und Erkältungszeit ist. Aber oft ist es auch kein Wunder, denn falsche Ernährung sowie Stress schaden dem Immunsystem. Erkältungskrankheiten haben so ein leichtes Spiel. Doch was kann man tun?

Ein Mittel gegen grippale Infekte, Husten, Halsschmerzen und Bronchitis ohne Medikamente

Ein natürliches Mittel gegen Erkältung, Husten, Halsschmerzen und BronchitisBei Erkältung, Husten, Halsschmerzen und Bronchitis gibt es gute Medizin um schnell wieder gesund zu werden. Doch was da drin ist, muss nicht unbedingt gut sein. Und ob man wirklich gesund wird, steht auf einen ganz anderen (Beipack-) Zettel. Als Beispiel habe ich mir einmal das Medikament „Grippostad C (PZN: 571748 ) von STADA GmbH angesehen, was sich früher auch in meiner Haus-Apotheke fand:

  • Ascorbinsäure (150 mg pro Stück)
  • Chlorphenamin hydrogenmaleat (2.5 mg pro Stück) = Chlorphenamin (1.76 mg pro Stück)
  • Coffein (25 mg pro Stück)
  • Paracetamol (200 mg pro Stück)
  • Chinolingelb
  • Erythrosin
  • Gelatine
  • Lactose 1-Wasser
  • Titan dioxid
  • Tristearin

Was ist das in deutscher Sprache?

  • Ascorbinsäure wird im Labor erzeugt. Es ist ein künstliches Vitamin C was in Lebensmitteln als Konservierungsmittel verwendet wird. Ascorbinsäure findet sich also weder in Gräsern noch in Sträuchern oder Bäumen. Doch es kann Krankheiten verursachen. In einer Studie wurde 2004 bereits nachgewiesen, dass die Einnahme von hoch dosierten, künstlich hergestelltem Vitamin C bei älteren Frauen das Risiko einem Herzinfarkt zu erliegen, nahezu verdoppelt, wenn diese an Diabetes leiden. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2001 zeigt, dass isoliertes Vitamin C die DNA schädigt. Ascorbinsäure erhöht auch den Eisenspiegel, was nicht immer gesund ist. Auch der Darm ist in Gefahr, da Bakterien abgetötet werden. In wieweit die Darmflora betroffen ist, wurde leider noch nicht untersucht. Das natürliche Vitamin C befindet sich in vielen Obst- und Gemüsesorten wie in Sanddorn, Orange, Grapefruit (Orange + Pampelmuse), Mango, Zitrone, Johannisbeere, Kiwi, Petersilie, Paprika und Fenchel.
  • Paracetamol ist ein Schmerzmittel, dass gern bei jedem „Wehwehchen“ eingeworfen wird. Doch ist das wirklich gut? Paracetamol kann Asthma, Autismus, Nieren- und Leberschäden verursachen, wenn es öfters eingenommen wird. Am meisten leidet die Leber. Eine weitere Nebenwirkung ist eine emotionale Abstumpfung, wie Studie der Ohio State University ergaben.
  • Gelatine ist ein Stoffgemisch aus geschmacksneutralen tierischen Proteinen verschiedener Tierarten, vor allem Schweinen und Rindern. Was macht das in einem Medikament? Es soll verschiedene Stoffe miteinander verbinden. Doch vor allem für Vegetarier und Menschen die kein Schwein essen ein ernstzunehmendes Problem, da es ganz sicher nicht vegan hergestellt wurde (wenn auch nicht weiter beschrieben).
  • Lactose 1-Wasser ist eine modifizierte Lactose (Milchzucker) der ein Wassermolekuel angehängt wird. Michzucker ist jedoch ebenfalls bedenklich.
  • Erythrosin ist ein sehr jodhaltiger Farbstoff (E127). Häufiger Gebrauch kann bei Kindern ADHS verursachen. Außerdem kann es die Schilddrüse beeinträchtigen sowie Allergien verursachen.
  • Chinolingelb ist ebenfalls ein Lebensmittelfarbstoff. Es kann wie Erythrosin auch bei Kindern ADHS und Allergien verursachen. Noch beunruhigender ist die Tatsachen, dass Chinolingelb (E104) die Tumorbildung begünstigen kann.
  • Tristearin ist der Hauptbestandteil in Talg oder Nierentalg aus Schweinefett und kann daraus extrahiert werden. Es wird als Formulierungshilfe verwendet.
  • Titan dioxid (E171) ist als ein unschädlich angesehenes, natürliches weißes Mineral. Es wird für Dragees, Überzüge – als der Überzug der Kapsel verwendet. Es ist unverdaulich und wird unverändert ausgeschieden.

Deshalb lohnt sich die Suche nach einem natürlichen Mittel.

Es wiegen also Nebenwirkungen und die eigentliche Wirkung, die Erkältung zu besiegen gegeneinander. Für mich ist diese Liste schon sehr bedenklich. Die Risiken- und Nebenwirkungen fallen entsprechend schlecht aus.

Ob man es glaubt oder nicht, Gottes Apotheke hat für alle Leiden ein Mittel. Im folgenden Rezept ist ein wichtiger Bestandteil der Knoblauch. Knoblauch hat sehr viel Schwefel (für den Eiweißstoffwechsel und Entgiftung), wirkt gegen Viren und Bakterien aller Art und ist wichtig zum Aufbau des Immunsystems. Den für Mitmenschen recht angenehmen Geruch 😉 kann man ganz einfach durch folgende Mittel entgegen wirken:

  • Petersilie kauen
  • Zitrone lutschen
  • auf Grapefruitkerne kauen oder Grapefruitkernextrakt in etwas Wasser auflösen und den Mund spülen.

Hinweis: ja, es gibt ihn, gemahlener, geruchloser Knoblauch. Aber dieser Knoblauch wirkt nicht, da der Geruch von der heilenden Substanz im Knoblauch kommt.

Des Weiteren wird Ingwer benötigt, der gegen Entzündungen wirkt und die Durchblutung fördert. Neben weiteren Zutaten wird auch Cayennepfeffer benötigt. Dieses Pfeffer, niemals mit schwarzen Pfeffer verwechseln, hat ebenfalls eine sehr heilende Wirkung. Unter anderem stoppt es auch Blutungen, innen wie außen.

Das Rezept

  • Knoblauch, eine ganze Knolle
  • 6 frische Zitronen (eine Tasse)
  • 2 gehäufte TL Ingwerpulver oder Ingweröl
  • 1/8 TL Cayennepfeffer
  • 2 EL Honig (Diabetiker: Agavensaft verwenden!)
  • 3 Tassen Ananassaft (auch als Direktsaft)

Zuerst mixt man alle Zutaten zusammen. Das heißt, die geschälten Knoblauchzehen und die anderen Zutaten bis auf den Ananassaft. Diesen gibt man erst dazu, wenn man die anderen Zutaten einmal gemischt hat. Tipp: den Esslöffel für den Honig zuvor mit etwas Öl (zum Bsp. Olivenöl) befeuchten, damit der Honig einfach vom Löffel rutscht.

Die gemischte Menge entspricht ca. 1 Liter und ist in 10 bis 20 Minuten zubereitet. Den Saft sollte man alle 3-4 Stunden trinken, bis zu 4 Tassen am Tag. Nach 3 Tagen sollte man die Erkältung überstanden haben. Noch besser wirkt es, wenn man den Saft im Mund kaut, bevor man schluckt. Und generell sollte man viel (Wasser) trinken.

WICHTIG: der Soft  sollte NICHT unter 12 Jahren getrunken werden! Kein Heilversprechen!

Prävention – richtige Vorsorge

Es gibt einiges, was wir zur Vorsorge tun können. Eine gesunde Lebensweise, Ruhe und Ausgleich zum (Berufs-) Stress hilft schon ein ganzes Stück, dem entgegenzuwirken.

 

Bilderquelle: steinchen / pixabay.com


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